Sweet Angela

Sweet Angela

Ein schmuddelig wirkender Mann sitzt in seiner Wohnung auf der Couch. In der einen Hand hält er eine Zigarrette und in der anderen ein Bier, vor ihm eine Pizza. Auf dem Boden die Bierflaschen von der letzten Wochen und Tage, teilweise nicht ausgetrunken und auch die alten Kippenstummel sind noch auf dem Tisch verteilt. Wenn man sich das nun vor Augen führt, bekommt man genau das richtige Bild für die Szenerie des neuen Musikvideos der Band The Stringer zu ihrem Song „Sweet Angela“.

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Julian Hoecher Media filmte das eben dieses Musikvideo in dem kleinen Bandraum nähe Waldkirchen.

Da der Raum nur 7 Quadratmeter groß war, waren mehrere Umbauten nötig um verschiedene Szenarien darstellen zu können. So wurde der Raum in ein Wohnzimmer verwandelt in dem nicht nur Fernsehen geguckt werden kann, auch eine Band kann darin auftreten, Pole-Dance ist ohne weiteres möglich und natürlich ist der Raum auch eine Disko. Quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Wohnungen.

Der Protagonist ist kein Mitglied der vierköpfigen Band, jedoch ein guter Freund, der sich bereit erklärt hat den überspitzten Proleten zu geben. Dabei spielte er seine Rolle überragend. Er isst ohne zu kauen, trinkt wie ein Loch und raucht wie ein Schlot. Eine solche Rolle zu spielen ist keinesfalls einfach. Hier sei auch eingeworfen, dass das gesamte Konzept des Videos mit dem Schauspieler fallen kann. Hier wurde aber genau der richtige Kandidat ausgewählt. Als der Protagonist dann auch noch seine Angela, um die es in dem Song „Sweet Angela“ geht, in seinem alten Röhrenfernseher sieht, gespielt von der Schlagzeugerin der Band, wird er richtig erregt. Er wirft ihr Küsse zu, leckt sich über die Lippen, aber muss erkennen, dass seine Angie so nah und doch so fern ist.

"I never felt this way before and I can't believe that I want more"

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Nachdem er dann auf seiner Couch eingeschlafen ist, sieht man im Musikvideo eine Traumsequenz. Diese wurde unter ganz bestimmten Stilmitteln gefilmt. Das Bild wird leicht schräg gefilmt, um es surreal wirken zu lassen und den Zuschauer noch mehr in den Traum hineinziehen zu können. Unser Schlafender träumt auf seiner Couch von seiner Angela. In seinem Fall als leicht bekleidete Stripperin, die mit seinen Gefühlen spielt. Sie lässt ihn nahe an sich heran, um ihm dann doch die kalte Schulter zu zeigen.

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Durch einen Schubser zu Boden, wird der Raum verändert. Man findet sich nun in einer Disko wieder, in der die Band mit vielen Freunden feiert - im Mittelpunkt jedoch wieder Angela, tanzend an der Stange. Die Truppe feiert gemeinsam, bis man nicht mehr stehen kann und der letzte sogar aus dem Raum getragen werden muss. Zurück bleibt nur eine leere Pole-Dance Stange und ein Röhrenfernseher.